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Wo das Glück mit den Kühen kommt

Waldnerhof Schleis

Klein mag es sein, dieses Dörfchen Schleis mit seinen rund 350 menschlichen Einwohnern. Doch beim Waldnerhof in der Mitte des Dorfes dreht sich alles rund um’s Vieh. Hans Waldners 500 Jahre alter Hof mit der Selchküche, wo die Wände so dick sind, dass die Temperatur das ganze Jahr über gleichbleibt, ist mehr als nur ein Arbeitsplatz. Es ist seine Berufung.

Klein mag es sein, dieses Dörfchen Schleis mit seinen rund 350 menschlichen Einwohnern. Doch beim Waldnerhof in der Mitte des Dorfes dreht sich alles rund um’s Vieh. Hans Waldners 500 Jahre alter Hof mit der Selchküche, wo die Wände so dick sind, dass die Temperatur das ganze Jahr über gleichbleibt, ist mehr als nur ein Arbeitsplatz. Es ist seine Berufung.

Schafe weiden bei Karl Thöni Mals in einem sonnigen Bergtal mit schneebedeckten Gipfeln.

Ein Hof mit Geschichte

500 Jahre

Der Waldnerhof ist ein 500 Jahre alter Bauernhof aus der rätoromanischen Zeit. Die Selchküche, wo die Wände so dick sind, dass die Temperatur das ganze Jahr über konstant bleibt, ist das Herzstück. Hier hängen Kaminwurzen, nur mit Salz und Pfeffer gewürzt. Äpfel lagern auf der Trendl – ein drehbares Objekt, an dem die Mäuse vergeblich versuchen, hochzuklettern.

 

Für den hausgeräucherten Speck aus den eigenen Schweinen hat sich Hans Waldner eine eigene Räucherkammer gebaut – so, wie er fast alles rund um den Hof selbst erstellt hat.

Viehwirtschaft mit Überzeugung

Alles fürs Tier

Die Tiere am Waldnerhof haben ausreichend Platz und können von April bis Allerheiligen draußen sein. Mit sieben eigenen Hektaren und acht weiteren in Pacht bewirtschaftet Hans Waldner 15 Hektare Grund – und produziert den größten Teil des Viehfutters selbst. Alles bleibt im Kreislauf, alles ist bio-zertifiziert.

 

Seit 2019 leben die Kühe im Sommer auf der Gondaalm im Matschertal, einer biologischen Alm. Die Viehbauern des Tales hatten sich geeinigt: Während das Biovieh rund um die Gondaalm grast, kümmern sich die Betreiber der Inneren Matscheralm um die konventionell gehaltenen Kühe. Ein Meilenstein für die Bio Bauern im Vinschgau.

Als Bio sich noch nicht lohnte

Früher & Heute

Dass Bio Bauern heute durch bessere Preise auch Vorteile haben, mag selbstverständlich erscheinen. Doch das war vor knapp 20 Jahren keineswegs so. Als die erste Bio Milch der Milchgenossenschaft auf den Markt kam, bekamen die Bio Bauern fast den gleichen Preis wie die Bauern, deren Kühe konventionell gehalten wurden.  

 

Ab 2011 wurden die Auszahlungen für die Produzenten der Bio Milch besser. Heute erzielt sie bis 85 Cent pro Liter, während die Preise der konventionellen Milch bei bis zu 56 Cent liegen.  

Regionaler Biogenuss

Was Hans ans Bio Hotel Panorama liefert

Schon vor dreißig Jahren lieferten die Waldners Kalbfleisch an das Bio Hotel Panorama. Ab 2002 war das nicht mehr möglich, da das Hotel bio-zertifizierte Lieferanten brauchte. Heute liefert Hans Waldner wieder an uns – und die Partnerschaft ist stärker denn je. Geliefert wird: Bio Rindfleisch (Kühe und Kälber), Bio Schweinefleisch, Käse (Almkäse von der Gondaalm), Butter (von der Gondaalm), Getreide (aus eigenem Anbau) und Kartoffeln (von den Feldern rund um Schleis). Und alle Produkte stammen aus artgerechter Haltung.

Zwei schlichte grüne Blattsilhouetten evozieren die Essenz eines Biohotels Südtirol auf Grau.
Lächelnder Mann, der einen Strauß frischer grüner Kräuter im Freien hält, mit Bergen im Hintergrund.

Insider-Tipp

von Friedrich