Friedrichs Handwerk
Bio Brennerei Steiner
Es beginnt mit einer Frucht. Einer Vinschger Marille oder einer Palabirne aus dem Vinschgau. Friedrich nimmt sie in die Hand, riecht daran, prüft die Konsistenz. Erst wenn alles stimmt, kommt die Frucht in die Maische. Und dann beginnt das, was er am liebsten tut: das Brennen.
Durch jahrzehntelange Erfahrung kennt Friedrich jeden Handgriff, jeden Moment, in dem sich entscheidet, ob ein Destillat gut wird oder außergewöhnlich. 13 Qualitätsbrände, 10 Grappas, 20 Edelliköre und ein Gin – jeder einzelne erzählt die Geschichte des Vinschgaus. Von den Bergen. Von den Früchten.
Besonders & ehrlich
Die Brennerei
Die Haltung 01
Zeit & Sorgfalt
Nicht die Größe. Nicht die Menge. Sondern das, was Friedrich hineinlegt: Zeit, Sorgfalt, Können. Während andere im Akkord produzieren, nimmt er sich die Monate, die ein guter Brand braucht. Vom Maischen über das Destillieren bis zur Lagerung – nichts wird übersprungen, nichts beschleunigt. Das Ergebnis schmeckt man.
Die Früchte02
Bio-zertifizierte Rohstoffe
Jede Frucht, die in die Brennerei kommt, trägt mindestens das EU-Bio-Siegel oder kommt aus Wildsammlung (zum Beispiel die Vogelbeeren). Die Äpfel, die Trauben für den Grappa, die Kräuter aus unserem eigenen Garten. Kurze Wege, volle Kontrolle. Und die Gewissheit, dass nichts Chemisches in die Flasche kommt.
Handwerk03
Statt Massenproduktion
Friedrich brennt in kleinen Chargen. Jede Sorte wird einzeln eingemaischt, einzeln destilliert, einzeln gelagert. Keine Fließbandarbeit, keine Standardisierung. Was in die Flasche kommt, hat seinen eigenen Charakter. Mal milder, mal intensiver, immer ehrlich.
Lagerung04
In Holzfässern und Edelstahl
Die meisten Brände reifen in großen Glasgefäßen oder Edelstahlfässer, dies hält die Destillate und deren Geschmack rein. Spezielle Produkte reifen im Holzfass, das gibt Farbe und Geschmack dazu. Am Ende zählt nur eins: dass es schmeckt.
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Mehr Informationen
Jeden Montag um 21:00 Uhr
Brennerei-Führungen
Wer wissen will, wie aus Früchten Destillate werden, kommt montags um 21:00 Uhr in unsere „D(estillate)-Lounge“. Friedrich erklärt euch persönlich jeden Schritt: Vom Maischen über das Ansetzen der Maische bis zum Destillieren. Und warum manche Brände zwei Jahre reifen müssen, bevor sie richtig gut sind.
Die Verkostung dauert rund zwei Stunden – und dabei probiert ihr zahlreiche verschiedene Destillate. Keine Sorge: Noch nie hatte ein Gast am nächsten Tag Kopfschmerzen. Wenn die Qualität stimmt, spürt man das. Die Anmeldung erfolgt an der Rezeption.
Jeden Sonntag
Destillatemenü
Fünf Gänge. Vier Brände oder Liköre. Ein Abend, an dem ihr versteht, warum Destillate mehr sind als Alkohol. Das Destillatemenü ist unsere Art zu zeigen, wie Essen und Spirituosen zusammenpassen. Der Birnenbrand zur Vorspeise. Der Marillenbrand zum Hauptgang. Der Kirschlikör zum Dessert.
Jeder Gang wird verfeinert und auf Wunsch begleitet (Kosten: Aufpreis zur Halbpension). Eine Anmeldung ist erforderlich und für unsere Hotelgäste ab 18 Jahren möglich.


Die Bio Brennerei
Unser Buch
Bislang haben wir mit Friedrichs Bio-Brennerei alle unserer Gäste überzeugen können – mit ehrlichem Handwerk, Zeit und viel Erfahrung. Und wer mehr wissen möchte, bekommt bei uns echte Einblicke: Der Seniorchef erzählt offen, direkt und mit spürbarer Leidenschaft von seiner Arbeit, den Rohstoffen und der Philosophie hinter jedem einzelnen Tropfen.
Wer tiefer eintauchen möchte, findet all das in seinem Buch über die Bio-Brennerei. Für unsere Hotelgäste mit längeren Aufenthalten ist das Buch inklusive. Externe Gäste erhalten es auf Anfrage gerne zum Preis von 15 €.
Für zuhause & zum Verschenken
Brände kaufen
Was ihr probiert, könnt ihr auch mitnehmen. Alle Brände, Grappas und Liköre sind bei uns im Hotel erhältlich oder in unserem Online-Shop In der 0,2- oder 0,5-Liter-Flasche, schön verpackt, mit Etikett. Perfekt als Mitbringsel oder als Erinnerung an einen Abend bei uns im Bio Hotel Panorama.
Genießt ein Stück Genuss aus dem Vinschgau bei euch zuhause und schmeckt die Leidenschaft in jedem Tropfen.

Brände, Grappas, Liköre & ein Gin
Friedrich's Sortiment
Was ihr bei Friedrich probieren könnt, ist echte Vielfalt – handwerklich hergestellt, mit Geduld und viel Gespür für Qualität. Keine Massenware, sondern das, was der Vinschgau hervorbringt und was Friedrich daraus macht: aus sonnengereiften Früchten, ausgewählten Kräutern und besten Bio-Zutaten entstehen charaktervolle Brände, feine Grappas, harmonische Liköre und ein besonderer Gin.
Jede Spirituose erzählt ihre eigene Geschichte – vom Ursprung der Rohstoffe bis zum letzten Schluck. Ehrlich, regional und mit viel Leidenschaft gebrannt.
Qualitätsbrände –
Die Klassiker
- Apfelbrand – mild, fruchtig, ein Vinschgau-Klassiker
- Birnenbrand – elegant, weich, mit feiner Süße
- Zwetschgenbrand – intensiv, vollmundig, herbstlich
- Marillenbrand – samtig, aromatisch, sommerlich
- Vogelbeer-Brand – selten, herb, für Kenner
- und noch viele mehr.
Jeder Brand hat seinen Moment, seinen Anlass, seine Geschichte.
Grappas –
Für alle, die es kräftig mögen
- Trester ist das, was nach dem Pressen der Trauben übrigbleibt. Schalen, Kerne, Satz.
- Daraus wird Grappa – klar, intensiv, charakterstark. Zehn verschiedene Sorten, von mild bis aromatisch.
- Und das Besondere: Die Trester stammen ausschließlich von unseren Weinlieferanten. Ihr könnt also beim Essen den Wein genießen und zum Abschluss den passenden Grappa aus denselben Trauben probieren – ein Genusskreis, der sich elegant schließt.
Edelliköre –
Süß, aromatisch, vielseitig
- Unsere Edelliköre sind kleine Geschmackswunder: nicht zu süß, sondern fein ausbalanciert – mit natürlicher Säure, sanften Bitterstoffen und der aromatischen Tiefe echter Früchte.
- Marille, Heidelbeere, Erdbeere, Aroniabeere und viele mehr stammen aus unserem Garten oder aus Wildsammlung.
- Insgesamt warten rund 20 Sorten auf euch: zum Verschenken, zum Mitnehmen – oder zum einfach selbst Genießen.
Insider-Tipps
von Friedrich
Die besten Brennzeiten
„Sommer und Herbst“, sagt Friedrich. „Dann sind die Früchte am besten.“ Im Sommer die ersten Marillen, im Herbst die Quitten und Äpfel. Wenn die Temperatur stimmt, die Frucht reif ist und die Zeit passt. Dann wird gebrannt.
Und wer ihn fragt, wann man am besten vorbeikommen soll, sagt er: „Immer. Aber im Herbst riecht’s am besten.“