Frische auf 1.050 Metern
Bio Eigenproduktion
Wenn man durch den Garten geht, riecht es nach Thymian. Nach Minze. Nach Erde, die gerade gegossen wurde. Unzählige Kräutersorten wachsen hier auf 1.050 Metern Seehöhe. Dazu 20 – teils alte, vergessene – Tomatensorten sowie zahlreiche verschiedene Gemüse-, Beeren- und Salatarten. Hauptsächlich bewässert mit gesammeltem Regenwasser.
Der Bio Garten gibt uns alles, was zählt: Frische. Kontrolle. Und die Gewissheit, dass nichts Chemisches an die Pflanzen kommt. Im Frühjahr die ersten Kräuter, im Sommer die volle Vielfalt, im Herbst die Ernte, im Winter die Pause. So wie es sein soll.
Was hier wächst
Unser Garten
Kräuter01
Für alle Sinne
Zahlreiche Kräutersorten, von Pimpinelle über Oregano bis zu Melonensalbei, Zitronenthymian und Schokoladenminze. Alles, was die Bio Küche braucht, wächst hier. Basilikum für die Tomatensuppe. Thymian fürs Fleisch. Minze für die Cocktails. Salbei für die Butter. Jedes Kraut hat seinen Platz, seine Zeit, seinen Zweck. Und was nicht für den direkten Verzehr gedacht ist, wird verarbeitet: zu Pesto, zu Kräutersalz und zu Kräuter-Früchte-Smoothies.
Gemüse & Salate 02
Frisch & knackig
Sonnengereifte Tomaten, Zucchini und Salate, die morgens noch im Beet stehen und mittags schon auf eurem Teller liegen. Frischer geht’s nicht. Unsere Tomaten sind was ganz Besonderes: 20 verschiedene, teils alte und vergessene Sorten wachsen in unserem Garten. Manchmal bringen uns Gäste Tomatensamen mit, aus denen wir wieder neue wachsen lassen, manchmal geben wir Gästen Samen mit nach Hause, damit sie noch lange Freude daran haben.
Obst & Beeren 03
Nach Höhenlage
Auf 1.050 Metern wachsen keine Bananen. Aber Beeren: Heidelbeeren, Erdbeeren, Aroniabeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren. Sogar Physalis wachsen bei uns. Und Äpfel und Kirschen – die stehen auf unserer Streuobstwiese in Agums. Was geerntet wird, kommt in die Marmelade. Oder in den Saft. Oder direkt auf den Frühstückstisch.
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Warum Eigenproduktion für uns wichtig ist
Gesund & knackig
Was morgens noch wächst, liegt mittags auf eurem Teller. Kein Supermarkt, keine Lieferkette, keine Lagerung. Wir ernten, was direkt in der Küche verarbeitet wird. Das gilt für Salate, Kräuter, Gemüse. Alles, was frisch sein muss, wird frisch geerntet. Und was nicht direkt verbraucht wird, kommt in die Verarbeitung: Marmeladen, Kompotte, Säfte, Saucen, Teigtaschen.
Aus der Ernte
Hausgemachte Spezialitäten
Was im Garten wächst, wird verarbeitet. Nichts verschwendet, alles genutzt. Unsere Marmeladen und Chutneys sind süß, fruchtig und hausgemacht. Marillenmarmelade. Heidelbeer-Konfitüre. Apfel-Chutney. Was im Sommer geerntet wird, landet im Glas und auf euren Frühstücksbroten. Die Smoothies bereiten wir frisch zu, ohne Zusätze. Und auch die Nudeln sind bei uns hausgemacht mit Bio Eiern. Frisch zubereitet und frisch gekocht.

Insider-Tipps
von Friedrich
Juli & August
„Juli und August“, sagt Friedrich. „Dann ist die Vielfalt am größten.“ Im Frühling wachsen die ersten Kräuter, im Sommer ist der Garten voll, im Herbst wird geerntet. Aber wer die volle Pracht sehen will, kommt im Hochsommer. Dann blüht, wächst und reift alles gleichzeitig.
Und wer Friedrich oder Georg im Garten antrifft, bekommt eine kleine Führung. Sie erklären, was wächst, wann es reif ist und wofür es verwendet wird. Keine offizielle Tour, keine Anmeldung. Einfach ansprechen.